Am 17. Juni veranstaltete die „Identitäre Bewegung“ ihre erste Demonstration in Berlin. Unter dem Motto „Aufstand gegen das Unrecht“ demonstrierten rund 150 Personen in Berlin-Mitte. Aufgrund der Gegenproteste musste die Route verkürzt werden. Wir haben dies zum Anlass genommen, uns die Identitären einmal genauer anzuschauen.
Rechtsaußen
Junge Freiheit lädt zum „rauschenden Fest“ ins Palais am Funkturm
Berlin – Anlässlich ihres 30. Geburtstages lädt die extrem rechte Wochenzeitung Junge Freiheit am kommenden Wochenende zu einem großen Sommerfest nach Berlin ein. Damit steht Berlin wohl eine der größten Zusammenkünfte der selbsternannten rechtskonservativen und extrem rechten Elite bevor. Bisher…
Vereint gegen Asylnotunterkunft – CDUlerin protestiert gemeinsam mit Neonazis
Etwa 170 Personen nahmen am 9. Mai 2016 an einer Kundgebung gegen die Errichtung einer Containerunterkunft für Geflüchtete in Altglienicke im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von einer bisher unbekannten „Bürgerinitiative Bahnweg-Molchstraße“. Dabei handelt es sich laut Eigenauskunft um Anwohnende des nahe gelegenen Quittenwegs. Politische Unterstützung erhielt die Initiative, die sich gegen die ihrer Meinung nach „massive Konzentration von Asyl- und Flüchtlingsunterkünften in Altglienicke“ einsetzten wolle, von der örtlichen CDU-Funktionärin Katrin Vogel.
„Die Herren in Deutschland sind immer noch wir“
Es war eine Neuauflage der ersten Demonstration vom 12. März diesen Jahres. Mit etwa 1500 Personen waren diesmal etwas weniger Menschen dem Aufruf von Enrico Stubbe von „Pro Deutschland“ zur zweiten „Merkel muss weg“-Demonstration in diesem Jahr gefolgt. Mit einer Mischung aus Hooligans, Neonazis, den AfD-Hardlinern der „Patriotischen Plattform“ und auch unorganisierten Einzelpersonen kamen erneut ganz unterschiedliche rechte Milieus vorwiegend aus den neuen Bundesländern am Berliner Hauptbahnhof zusammen. Einmal mehr dominierten dezidiert neonazistische Sprechchöre und ein aktionsorientiertes Spektrum die Außenwahrnehmung.
Toter vom Tauentzien war Kandidat von pro Deutschland
Der Anfang Februar bei einem schweren Autounfall auf dem Tauentzien getötete Michael W. (69) war offenbar Kandidat für die extrem rechte Kleinstpartei pro Deutschland für die kommende Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.
France: Rivarol, France’s longest-living hate magazine turns 65 and celebrates
Antoine de Rivarol was a Royalist polemicist at the end of the 18th century. Because he died in 1801, he had nothing to do with the counter-revolutionary school of thought that later emerged when the King returned to the throne.
In Gedenken an Wolfgang Purtscheller
Am 6. Januar 2016 ist in Wien der antifaschistische Journalist Wolfgang Purtscheller im Alter von 60 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Wolfgang Purtscheller hinterlässt eine Tochter und einen Sohn.
Martialische Selbstinszenierung – Neonazis aus verschiedenen Bundesländern ziehen durch Marzahn-Hellersdorf
Etwa 300 Neonazis marschierten am vergangenen Samstag teilweise vermummt und mit Quarzhandschuhen durch Marzahn-Hellersdorf. Der Aufmarsch stand unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“. In Parolen und Redebeiträgen bekannte man sich offen zum Nationalsozialismus.
Die völkische Allianz – Organisierte Neonazis und selbsternannte „besorgte BürgerInnen“ demonstrieren gemeinsam in Berlin
Über Monate hinweg wurde in den sozialen Netzwerken zu der „Großdemonstration“ am 12. März unter dem Motto „Merkel muss weg“ im Berliner Regierungsviertel mobilisiert. Diese wurde dann auch größer als Antifaschist_innen und die Polizei vermutet hatten. Es waren um die 2000 Personen erschienen, darunter viele organisierte Neonazis.
Mit reaktionärer und asylfeindlicher Politik in den Wahlkampf – AfD-Leitantrag geleakt
Mit der Wahl von Beatrix von Storch und Georg Pazderski zur neuen Doppelspitze hat der Berliner Landesverband der AfD am 16. Januar personell einen deutlichen Schritt nach rechts gemacht. Beim Landesparteitag am kommenden Sonntag, den 13. März, soll nun das…









