Eisenhardt offensiv für die AfD

Heribert Eisenhardt ist nicht nur Dauergast und regelmäßiger Redner bei den extrem rechten Bärgida-Aufmärschen. Er ist außerdem weiterhin für die Berliner AfD aktiv, obwohl angeblich wegen dieses doppelten Spiels ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn eingeleitet worden war.

 
Eisenhardt offensiv für die AfD

Träumend gegen Merkel: Heribert Eisenhardt bei der "Danke Ungarn"-PR-Aktion der Berliner AfD am 2. Oktober 2015. © apabiz

Eisenhardt offensiv für die AfD

Die zehn AfDlerInnen (neun im Bild) bei der PR-Aktion mit dem Transparent "Danke Ungarn! Europäische Rechtsordnungschützen!" (sic) © apabiz

Eisenhardt offensiv für die AfD

Heribert Eisenhardt mit erster Miene und fester Hand am Brief an den ungarischen Botschafter. © apabiz

Eisenhardt offensiv für die AfD

Andreas Wild (stellv. Vorsitzender AfD-KV Steglitz-Zehlendorf) und Heribert Eisenhardt am 2. Oktober 2015. © apabiz

Eisenhardt offensiv für die AfD

Andreas Wild kurz vorm inszenierten Einwurf. © apabiz

Nur zehn AfDlerInnen waren am heutigen Freitag, den 2. Oktober, zu der angekündigten PR-Aktion gekommen. An der ungarischen Botschaft in Berlin-Mitte wurde unter dem Motto „Danke Ungarn“ eine Kundgebung abgehalten und ein Dankesschreiben eingeworfen. Die AfD bezog damit unmissverständlich Stellung zugunsten der rassistischen Abschottungspolitik Ungarns gegenüber Flüchtenden. Unter den Anwesenden war auch Bärgida-Aktivist Heribert Eisenhardt, wie viele auch er im blauen AfD-Shirt.

Das bereits im Juli angekündigte Parteiordnungsverfahren scheint also immer noch zu keiner Klärung geführt zu haben. Die Berliner AfD duldet offenbar das doppelte Spiel des Lichtenberger AfDlers Eisenhardt, der weiterhin jeden Montag Abend mit antimuslimischen RassistInnen, Neonazis, Hooligans, antisemitischen VerschwörungsideologInnen, HolocaustleugnerInnen und anderen extremen Rechten auf die Straße geht.