Neonazis gegen Zoophilie-Demo in Berlin

 
Neonazis um den Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke (im Bild links) demonstrieren am 1. Februar 2013 gegen eine Demonstration von Zoophilie-Befürworter_innen © Dirk Stegemann

Eine Gruppe von Neonazis störte am 1. Februar 2014 eine Kundgebung von etwa 20 Zoophilie-Befürwortern am Potsdamer Platz. Der Verein ZETA »Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung« hatte anlässlich des Verbotes von sexuellen Praktiken mit Tieren gegen die Diskriminierung Zoosexueller aufgerufen. Ex-NPD-Funktionär Sebastian Sommer hatte im Vorfeld zur Gegenprotesten unter dem Titel »Stopp Tierschändungen« im Internet mobilisiert. Dem Aufruf folgten ein Dutzend Neonazis aus Berlin und Brandenburg, darunter der Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke. In der Tierrechtsbewegung sind die Zoophilie-Aktivisten stark umstritten.

Meldung erschien zuerst in monitor – Rundbrief des apabiz #63 von Februar 2014.

Neonazis um den Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke (im Bild links) demonstrieren am 1. Februar 2013 gegen eine Demonstration von Zoophilie-Befürworter_innen (c) Dirk Stegemann
Neonazis um den Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke (im Bild links) demonstrieren am 1. Februar 2013 gegen eine Demonstration von Zoophilie-Befürworter_innen (c) Dirk Stegemann Neonazis um den Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke (im Bild links) demonstrieren am 1. Februar 2013 gegen eine Demonstration von Zoophilie-Befürworter_innen (c) Dirk Stegemann