NPD-Saalveranstaltung in Gropiusstadt Teil II:

Auszüge aus den Reden von Ronny Zasowk und Udo Pastörs. Am 16. Februar 2013 hatte die NPD in das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt zu einer öffentlichen Saalveranstaltung eingeladen. Ziel war es, Stimmung gegen Pläne zur Einrichtung eines Flüchtlingswohnheims in Berlin-Rudow zu machen. Als Redner trat neben dem stellvertretenden brandenburgischen Landesvorsitzenden Ronny Zasowk der Chef der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern Udo Pastörs auf. Pastörs und Zasowk sind Mitglieder des Bundesvorstandes wie auch des Parteipräsidiums der NPD.

 

Ergänzend zu unserem ausführlichen Bericht haben wir hier nochmal Auszüge aus den Reden von Zasowk und Pastörs ausgewählt, um den rassistischen Gehalt solcher NPD-Veranstaltungen deutlich zu machen.
Die Zitate beruhen auf einem Audio-Mitschnitt, den wir transkribiert und zweimal geprüft haben. Die vollständige Transkription der Reden sowie die Audio-Dateien stellen wir auf Nachfrage für Dokumentation und Forschung gerne zur Verfügung.

Ronny Zasowk:

„Ein weiterer Punkt, der von der Presse und Medienlandschaft, oftmals, oder fast immer, ausgeklammert wird, ist die massiv gestiegene Kriminalität, vor allem in großstädtischen Ballungszentren. Nicht nur bei typischen Ausländerdelikten, wie Urkundenfälschung, illegaler Grenzübertritte, auch bei Kapitalverbrechen, wie Mord, Vergewaltigung, Totschlag, schwerer gefährlicher Körperverletzung, sind Ausländer überrepräsentiert. […] Ich habe gerade versucht erstmal ganz global aufzuzeigen, warum wir hier in Deutschland ein alarmierendes Überfremdungsproblem haben. Aber es geht ja heute primär um das Thema, beziehungsweise das Phänomen, des überhandnehmenden Asylmissbrauch. Die Asylwirklichkeit, die sich hier in Deutschland darstellt ist mittlerweile so weit vorangeschritten, dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass Asylthema eines der polarisierendsten Themen überhaupt ist. Kann man hier im Raum erkennen. Auf der einen Seite Menschen, die das Problem wahrgenommen haben, die auch die soziale Dramatik sehen. Und auf der anderen Seite Asyllobbyisten, die meinen die Wahrheit verdrehen zu können und somit noch mehr Menschen nach Deutschland (transferieren ) zu können.“

„Der Rechtstaat ist mittlerweile zu einer Farce verkommen, weil geltende Gesetze das Blatt// das Papier nicht mehr wert sind, auf dem sie geschrieben stehen. Es gibt hier ganz klar definierte Gesetze, sie werden aber über Jahre hinweg schon nicht mehr angewandt, weil hier Menschen wie ihr meint, die Demokratie mit Löffeln gefressen zu haben.“

„Und deswegen sagen wir, kriminelle Ausländer und auch Leute die Sozial(??? ) missbrauchen, müssen ausgewiesen werden und mit einer lebenslangen Einreisesperre belegt werden. Und genau // und genau deswegen haben wir als NPD, als einzige politische Kraft in Deutschland [Zwischenrufe: „Von den Nazis!] ein Voll… nein, nicht von den Nazis – als NPD originär erst in den 90er Jahren entwickelt, ein Ausländerrückführungsprogramm erstellt, was mehrere Punkte umfasst, die eine – und jetzt hört zu – humane Rückführung gewährleisten werden. Wir sagen ganz klar, wer hier anständig ist, als Ausländer, kann auch befristet hier arbeiten solange er keinen Deutschen die Arbeit wegnimmt. [Applaus] Wir sagen aber auch ganz klar, Kriminelle und Menschen, die sich hier als Selbstzweck in der sozialen Hängematte gemütlich machen wollen, lehnen wir ab. Die müssen da wieder hin, wo sie hergekommen sind. Wir fordern weiterhin, dass Menschen, die nicht der europäischen Kultur zuzuordnen sind, nach Hause gehen müssen. Deutschland ist ein abendländisches, ein europäisch geprägtes Land und das soll auch so bleiben.

Udo Pastörs:

„Wer Asyl sagt, muss auch bereit sein zu definieren, was die originäre Aufgabe einer Staatsführung ist, Und wir Nationalisten interpretieren die Aufgabe einer originären Staatsführung ganz einfach, biologisch. [anhaltende „Nazis raus!-Rufe] Die Aufgabe jeder staatlichen Führung ist der biologische Erhalt des Staatsvolkes.

Wer Asyl sagt, muss auch über Identitätsbewahrung nachdenken. Wir haben bisher Zahlen gehört, die beeindruckend waren. Ich versuche hier heute noch einen anderen Gesichtspunkt in die Diskussion einzuführen: Warum wir diese Zahlen so erschreckend finden. Sie sind so erschreckend, weil eine Integration raumfremder Völker in Zentraleuropa bereits grandios gescheitert ist. Wir wollen nicht fremdbestimmt werden, wir haben ein Naturrecht darauf, dass wir unsere Identität bewahren. Unsere Sprache in Deutschland pflegen, unsere kulturellen Eigenheiten ausleben können. Und dass wir nicht durch eine Dominanz einer fremden Kultur oder einer fremden Rasse unterdrückt werden. Schon heute gibt es in Deutschland ganze Stadtviertel, wo sich eine deutsche Frau abends ohne Kopftuch nicht mehr auf die Straße traut. Das sind die Anfänge.“

„Respekt voreinander kann nur wachsen, wenn mein Gegenüber einen souveränen Stolz entwickelt. Kriechernaturen, wie im Reichstag, sind entbehrlich. Wir brauchen Deutsche, stolze Frauen und Männer, die bekennen, dass wir Deutsche sind, zur deutschen Nation und zum deutschen Volk stehen, in guten wie in schlechten Zeiten. Die bewertend und wägend in die Öffentlichkeit treten und sowohl die dunklen Schatten unserer Vergangenheit, wie alle andere Völker sie auch in der Welt haben, aber auch das Licht, das Licht, über das wir Deutsche auch verfügen, zur Geltung bringen und nicht in den Chor einstimmen, dass die deutsche Nation, dass der deutsche Mensch eine ewige Schuld zu büßen hätte. Es gibt für uns keine Erbschuld, es gibt das Streben zur nationalen Freiheit, zur Souveränität des deutschen Volkes. Das ist der Primat unseres Handelns und sollte er auch sein. Und daraus ergibt sich dann Gerechtigkeit und nicht aus einer marxistisch/leninistischen Ideologie eines dialektischen Materialismuses, der alles gleich machen will. Die Welt ist Gott sei Dank, von Gott wenn es ihn gibt, aus gutem Grund nicht gleich gemacht. Sondern höchst differenziert und unterschiedlich gestaltet. Das deutsche Volk hat Stärken und Schwächen, das türkische Volk hat Stärken und Schwächen, das rumänische und die vielen anderen ebenfalls. Aber da, wo in schmarotzerhafter Weise sich fremde Völker in Zentraleuropa einnisten wollen, um Ungerechtigkeit auszuüben, und das noch mit Unterstützung unserer eigenen politischen Klasse, da wird Widerstand zur Pflicht, Kameraden.“ [Applaus]

„Ich bin davon überzeugt, dass in der jetzigen Verfasstheit der europäischen Nationen nicht eine einzige Staatsführung bereit wäre, bei der Überfremdung und Vergewaltigung selbst mit Gewalt gegen die Fremden vorzugehen. Nein, uns werden sie niederhalten, wir werden die Schuldigen sein. Und die Europäer werden zahlen oder massakriert werden, meine sehr verehrten Damen und Herren.“

„Also ich würde diesem Zaunkönig von Szczipanskamunski (sic!) nicht viel mehr Aufmerksamkeit widmen, als dass das die Polizei getan hat. Die hat gesagt er soll gehen. Dann soll er stehen bleiben. Bleiben sie noch ein bisschen da, vielleicht (gibt es) ja das ein oder andere noch, das sie ihren Enkeln mitteilen können, damit sie in Zukunft wissen, wer Schuld an der Misere unserer Enkel und unserer Nächsten in der Zukunft sein wird, Herr Szczipanskimiski (sic!)“

„Also ich habe gerade die Mitteilung bekommen, dass der Herr Szczipanskimutzski (sic!) öfter Anzeigen schreibt, und die werden dann regelmäßig eingestellt. Ich weiß nicht, ob er Jurist ist. Wenn er einer ist, dann ist es ein schlechter. Und wenn er keiner ist, dann soll er doch schweigen. Denn er blamiert sich und die gesamte Baggage, mit der er da im Stadtrat sitzt oder in der Bezirksverordnetenversammlung sitzt. Insofern wirklich, es lohnt sich nicht mit solchen Leuten sich auseinanderzusetzen, wenn die sich gleichzeitig zum Ankläger und Richter machen wollen. Denn wer definiert denn, was volksverhetzend ist oder nicht?“

„Wenn jetzt keine Fragen mehr da sind, dann möchte ich vielen Dank sagen, dass ich hier zur Gast sein durfte. Ich habe mich außerordentlich wohl gefühlt bei euch, denn wenn es auch ein kleines Deutschland hier heute war, für mich war es groß hier zu sein. Vielen Dank.“