Dokumentation: Reden und Zitate von Sebastian Schmidtke

 

Das apabiz dokumentiert Veranstaltungen, wie Aufmärsche und Kundgebungen, der rechten und neonazistischen Szene in Berlin. Diese Dokumentationen bilden eine Grundlage für Analysen über die Szene in Berlin.

Hier werden Zitate und Aussagen von des NPD-Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke dokumentiert, die aus öffentlichen Reden und Interviews stammen. Alle Transkriptionen wurden vom apabiz gefertigt und liegen vollständig vor.

 

Schmidtke als Redner auf Kundgebung in Rudow am 15.7.2011 unter dem Motto: „Sicherheit durch Recht und Ordnung – Kein Platz für Linkskriminelle“

Bericht auf Berlin rechtsaußen

Sebastian Schmidtke verliest aus der Chronik, die schon erst Bestandteil der Homepage des NW-Berlin war und Anfang 2012 auf eine eigene Seite ausgelagert wurde:

[…] Das alles ist das Resultat des Terrors gegen Deutschland. Ich nenne ihnen hier einige (..): Am 27.4. Linksradikale randalieren in der Karl-Marx-Straße Richtung U-Bahnhof Neukölln. Im Verlauf der Wegstrecke warfen sie Steine auf die Fensterscheiben von zwei Drogeriemärkten, sowie einer Bank in der Karl-Marx-Straße und brannten Feuerwerk ab. Am 28.4. Linkskriminelle zündeten insgesamt acht Autos der Deutschen Bahn […] [es folgen mehrere Minuten Aufzählung angeblicher „linkskrimineller Straftaten“]

Am 25. Juni 2011 kam es gleich zu zwei Angriffen auf NPD-Abgeordnete und ein paar Tage später haben Zeckenhäuser gebrannt. (Klatschen, Jubel) Das Tommy-Rauch-Haus nennt man es nur noch. […]

Wiedereinmal wird ganz klar, dass wir aus der Defensive des Widerstandes raus müssen. Ganz klar heißt es für diesen Wahlkampf „Vom nationalen Widerstand, dann zum nationalen Angriff“. […] Heute vor einer Woche am 8. Juli gab es eine Demonstration in Schöneweide, die den dort noch nicht eröffneten Laden Hexogen thematisierte. Seit wenigen Wochen stürzt sich die linke Presse auf diesen Laden, weil ein NPD-Funktionär angeblich diesen Laden betreibt und dort Kleidung und CDs mit rechten Inhalt vertreiben soll. (..) Dass dies nicht so ist, sieht jeder der schon einmal in diesem Laden war. Es wird in feinster Stasimanier bei einer Person der Partei DIE LINKE, namentlich […], die zufällig auch in der Stasi war, beim Vermieter denunziert. (..) (in der der Inhaber Mieter ist?) Sinnlose Texte werden hier für die Presse geschrieben. […] Es wird Zeit diesen Linken, genauso wie dem Staat und Regierung zu sagen, wir sind das Volk, handelt in unserem Sinne. Wir Deutsche wollen nicht wehrlos linksextremistischen Terror ausgesetzt werden. Wir müssen endlich handeln und uns klar von Linksextremismus auf allen Ebenen distanzieren. Wir müssen unser Eigentum, unsere Gesundheit und (…Passage unverständlich). Deutschland brauch keinen roten Anstrich, sondern eine völkische und soziale Politik. Am 18.9. sind Wahlen in Berlin. Bürgerinnen und Bürger Berlins (..) wenn wir dem rot-roten Senat und dem Schlägergruppen der Linksextremisten die rote Karte zeigen. In dem sie der einzigsten Alternative auf dem Wahlzettel ihr Kreuz geben, nämlich der NPD. Vergessen sie nie, nicht den Kampf in den Kopfen // Entschuldigung. Vergessen sie nie den Kopf in den Sand zu stecken, Deutschland ist noch nicht verloren. Wahltag ist Zahltag. Ich bedanke mich. (Klatschen) Ich bedanke mich bei allen Kungebungsteilnehmern, die den Erfolg und (die Demonstration?) ermöglicht haben. Wir sehen uns mit Sicherheit die nächsten Wochen wieder, für andere lustige Aktionen hier in der Hauptstadt. Der Wahlkampf wird heiß, das verspreche ich den Gegendemonstranten, das verspreche ich das versprech ich auch (fest?) Berlin. Ich bedanke mich und (..) Versammlung. (Klatschen)

 

Schmidtke auf einem Aufmarsch „Gegen linke Gewalt“ am 10. Oktober 2009, auf dem er auch Versammlungsleiter war

Dossier des apabiz zum Aufmarsch
Bericht zum juristischen Nachspiel

[…] Aber der Grund, warum wir eigentlich hier sind – die linken Übergriffe in Berlin und in der ganzen BRD – die bleiben Tatbestand für immer. Weil diese sind seit 1920, seit unsere, ja, politischen Vorkämpfer, die SA selber, schon diese Probleme hatten, mit Toten, Verletzten und Krüppeln und Sonstiges. Da gab’s diese Probleme und, wie gesagt, 80 Jahre später, immer noch Bestand. Die roten Horden, die greifen immer noch unsere Kameraden an. Sie töten sie fast, sie schmeißen Brandsätze auf Lokalitäten und auf unsere Jugendzentren. Und das bleibt weiterhin. Und dieser Tatbestand wird weiterhin Tat bleiben. ((Applaus))

[…] Die geistigen Brandstifter, die saßen damals in der KPD, waren Parteimitglieder. Und, ja, von einer gewissen Bevölkerungsgruppe in der Regel abhängig und stammen da natürlich her. Und anders ist es natürlich jetzt auch nicht. Gregor Gysi und sonstige. Bianca Klose, die zwar nicht in der Partei ist, aber im Mobilen Beratungsteam. Und immer wieder zu Anti-Nazi-Demos aufruft. Und natürlich auch große Videodokumentationen gegenüber dem Henker gemacht hat. Die ist dabei. Und sie ist eine der geistigen Brandstifter. Und sie gilt es natürlich zu verurteilen. Und nicht irgendwelche Kleinantifas, die natürlich auch hinter Gitter gehören. Aber nein, diese Bianca Klose, die gehört hinter Gitter. ((Applaus))

Und genau hier müssen wir anfangen. Um diesen Verhältnissen den Kampf anzusagen. Wir stehen in der Tradition diesen politischen Soldatentums. Und genau da stehen wir und da werden wir natürlich auch weiterkämpfen. (Applaus)

[…] Wir sind in der Weimarer Republik angekommen. Nicht nur wirtschaftlich gesehen, sondern auch kriminell. Kriminell von der Seite der Antifa oder ehemals KPD oder Rotfront-Kämpferbund. ((Applaus))

Meine letzten Worte, die ich noch auf den Weg geben möchte. Natürlich kein Gewaltaufruf oder sonstiges. Die sind einfach nur. Ja. Nehmt sie euch zu Herzen. Auch unsere Geduld ist einmal am Ende. Und die Zeit ist nun vorbei, wo wir uns alles gefallen lassen. Wenn wir es so haben wollen, dann kann es ganz schnell vom nationalen Widerstand zum nationalen Angriff werden! Danke! ((Applaus))

 

Aufmarsch für ein nationales Jugendzentrum unter dem Motto „Jugend braucht Perspektiven“ am 6. Dezember 2008

Schmidtke auf der Auftaktkundgebung:

[…] Erstens (mir wär?) vollkommen egal, in welchem Bezirk wir hier in Berlin demonstrieren, da in der Hinsicht jeder Bezirk ein Jugendzentrum bräuchte. Neukölln bzw. Kreuzberg bräuchten mindestens doppelt, dreifach, vierfach so viel, um die letzten deutschen Jugendlichen und Kinder da überhaupt noch zu retten, die da sind, um aus diesem Ghetto da wirklich noch das Kapital, oder Kapital dieser Menschenmenge da rauszuziehen, die wir da noch haben. Sehr viel gibt’s ja da leider nicht mehr von einheimischen Jugendlichen und daher wär es egal, ob wir in Kreuzberg, Neukölln, Lichtenberg, Reinickendorf, Spandau, Zehlendorf, wo auch immer demonstrieren. Jeder Bezirk in Berlin braucht ein Jugendzentrum, und zwar ein nationales Jugendzentrum.

[…] Frau Emmerich sitzt da hinten übrigens in dem Gebäude, was da gerade zu mit diesem bunt statt braun und so’nem Scheiß alles ist. Ja, Frau Emmerich, Sie bringen uns weitaus mehr Presse, als wir von uns das Ganze erzeugen könnten, dafür danken wir Ihnen natürlich ganz herzlich. Die nächste Danksagung gleich, an die nächste superengagierte Frau hier aus Berlin, die Möchtegern-Deutsche Evrim Baba. Sie war noch so nett gewesen und hat mich letzte Woche angezeigt, wegen Paragraf 130, naja, mal gucken, was daraus kommen wird ist ne andere Sache. Aber auf jeden Fall hat sie dadurch, durch diese Anzeige die Presse so wild gemacht mit dieser Demonstration, sie hat unsere Internetseiten durch die Presse verbreiten lassen, d.h. wir hatten noch nie soviele Klicks wie an diesem Tag auf unseren Internetseiten, daher nochmal Danke, Frau Baba. Sie selbst hat um 15 Uhr eine eigene Kundgebung laufen, mal gucken ob sie uns entgegen kommt oder nicht, werden wir sehen.

[…] Ja, die nächste Frage, die die letzten Wochen und Monaten immer wieder an uns gestellt wurde: Wollen wir dieses Jugendzentrum von der Stadt finanziert haben bzw. wollt ihr euch das selber erarbeiten? Ganz klar kann man dazu immer wieder sagen: Wir wollen uns dieses Jugendzentrum selber erarbeiten, ganz klar. Denn wir fordern genau das von diesem Staat, dieser Stadt und diesen Bezirken, was wir von ihm halten. Nämlich rein gar nichts. ((Applaus)) Um selber noch zum Abschluss zu kommen, ja, mit einem Zitat von einem sehr großen, bedeutenden Staatsmann, zumindest ich finde das persönlich: ‚Wir müssen die Jugend dort abholen, wo sie angekommen ist. Abholen aus dem Staatsgebilde der BRD und rausholen aus der widerwärtigen Gesellschaftsform des Kapitalismus und des Materialismus.‘ Danke schön. ((Applaus))

 

Fusionsfeier von NPD und DVU und Wahlauftakt am 15. Januar 2011 in Berlin-Lichtenberg

Bericht auf Berlin rechtsaußen

Schmidtke bei der Selbstvorstellung der KandidatInnen zu den Wahlen 2012:

Kameradinnen und Kameraden, ja, geschätzte Kommunisten ((Lachen, Applaus)) (..) wo ich herkomme, ist erstmal egal. Ich komme aus Berlin, das ist wichtig. Ich bin stellvertretender Landesvorsitzender der NPD und der JN. Ich trete auf Listenplatz 5 an, und ich möchte (..) die Interessen der blutsdeutschen Jugend, der deutschen Jugend vertreten. Das ist mein Ziel und deswegen wünsche ich mir ins Abgeordnetenhaus zu kommen. Danke. ((Applaus))

 

Aufmarsch zum “Tag der Nationalen Arbeit” am 1. Mai 2012 in Berlin

Bericht auf Berlin rechtsaußen

Schmidtke (Auftaktkundgebung):

[…] Und ich begrüße natürlich ganz herzlich die Vertreter aus dem europäischen Ausland, aus Bulgarien, Schweden, Italien, Flandern und, ja. Habe ich (ja) alle. Das war es von den Vertretern. Ist natürlich schön, dass man natürlich auch aus dem europäischen Ausland hier// (alles) natürlich unsere Artgenossen als Weiße hier begrüßen zu dürfen. Wunderbar. […] Wie gesagt, alle hier, die ihr hier seid, könnt stolz auf euch sein, (weil nämlich) ihr den Mut habt hierher zu kommen. Nicht wie andere Leute, die sich anscheinend bis in den Schlüpfer kacken und nicht herkommen wollen. Danke. ((Applaus))

Unser Demonstrationsmotto haben wir natürlich mit Absicht so gewählt. Unserem Volk eine Zukunft. Das ist natürlich auch der Punkt, warum wir überhaupt auf die Straße gehen. Weil wir unser Volk mit der BRD und mit der Gobalisierung und mit dem Kapitalismus mit seinen Wurzeln und so weiter// natürlich keinen Möglichkeit bietet, dem deutschen Volk noch in irgendeiner Weise zu dienen. Wir als deutsches Volk sind nun weiterhin dazu verdammt auszusterben, wenn sich nicht bald etwas verändert, wenn wir nicht den Kapitalismus und seine Begleiterscheinungen hinwegfegen. Genau deswegen sind wir hier unter dem Motto ‚Unserem Volk eine Zukunft’ auf der Straße. Der zweite Punkt: Den bestehenden Verhältnissen den Kampf ansagen. Ergibt sich natürlich daraus. Wir müssen diese bestehenden Verhältnisse, Kapitalismus, der Globalisierung und natürlich den Hintermännern den Kampf ansagen. DAS ist das A und O. Und daher heißt unsere Alternative, die auch im Demomotto natürlich steht, wo die Staatsanwaltschaft ein Verbot wegen erwägt hat// nationaler Sozialismus jetzt. Und das wollen wir natürlich auch Berlin und ganz Europa meinetwegen zuschreien.

Nationaler Sozialismus jetzt. Nationaler Sozialismus jetzt. Nationaler Sozialismus jetzt, jetzt, jetzt.

 

Interview auf der Neonazi-Homepage widerstand.info: Jugend braucht Perspektiven – Im Gespräch mit Sebastian Schmidtke (16. November 2008)

Quelle: www.widerstand.info/3830/jugend-braucht-perspektiven-im-gespraech-mit-sebastian-schmidtke/

Um die Werte der deutschen Jugend zu bewahren, steht er seit 6 Jahren unter der Thematik “Jugend braucht Perspektive” Tag für Tag jedem Bürger auf etlichen Veranstaltungen Rede und Antwort. Die Redaktion des Berliner Boten wollte die genauen Hintergründe seiner Kampagne erfahren und traf sich mit ihm zu einem Gespräch. […]

Redaktion: Warum setzt ihr euch für ein nationales Jugendzentrum ein und nicht für eine Begegnungsstätte für alle Jugendliche, egal welcher Herkunft sie sind ?

S Schmidtke: Das versteht sich schon mit der ersten Frage eigentlich fast von selbst, da wir selber nicht mit irgendwelchen kriminellen Ausländern oder generell Menschen mit anderer Herkunft in einem Jugendzentrum sitzen wollen. Dieses ist kulturell und biologisch begründet. Jene Menschen sind eben anders, von der Mentalität und ihrer ganzen Art uns absolut fremd. Jede Volksgruppe hat ein eigenes Temperament, eine eigene Geschichte und Wurzeln, die Traditionen sind doch eben sehr verschieden und nicht zu leugnen, so das es eine Frage der Zeit ist, welches sich Spannungen und Konkurrenzverhalten bis zum Siedepunkt kaum vermeiden lassen, ohne das eine ethnische Gruppe auf ihr Selbstbestimmungsrecht verzichten würde. Daher ist es natürlich verkehrt, das alle in einem Jugendzentrum zusammen hocken. Schlimm genug ist es schon, dass es überhaupt Jugendzentren für Einwohner anderer Kulturen oder sonstiges hier in Berlin zu Massen gibt und diese zusätzlich noch mit Millionen Euro pro Jahr gefördert werden.

Redaktion: Welche Aufgaben und Ziele werden mit der Schaffung dieses Jugendzentrums verfolgt?

S. Schmidtke: Erstes Ziel ist natürlich, dass wir damit die Jugendlichen, so wie uns damals, aus dieser BRD-Multikultur-Gesellschaft raus ziehen und unseren Volksgenossen ein anderes, ein selbstbestimmtes und freies Leben als Deutsche aufzeigen und ermöglichen wollen. Wir wollen nicht in irgendwelche Moscheen, getarnt als tolerantes Jugendzentrum einkehren und dort uns den Koran oder ähnliches anhören. Genauso wenig nur diese englische Musik im Radio, die gemischte Deutsche Sprache (Deutsch-Türkisch) oder Lobeshymnen auf andere Kulturen und Völker. Die Verwirklichung von uns selbst hat oberste Priorität.

[…] Die Jugend soll sich wieder selbst finden, die alten Respektieren und begreifen, welch Schicksal jedem einzelnen bevor steht. Dieses Gefühl, der Gemeinschaft anzugehören und diese dann auch zu leben ist ein hohes Gut, welches die Natur uns Menschen mitgegeben hat und die uns Jahrtausende vor dem Aussterben bewahrt hat. Auf die „Gemeinschaft“ mit Jimmy und Jonny bei einer Bong können wir sehr gut verzichten.

Redaktion: Wenn jemand Interesse hat wie und womit hat er die Möglichkeit euer Anliegen zu unterstützen?

S. Schmidtke: Vorerst befindet sich dieses Anliegen im Moment natürlich auf unserer Weltnetzpräsents unter www.demo-berlin.net oder www.nw-berlin.net . Dort sind ebenfalls Telefonnummern zur Kontaktaufnahme angegeben, einfach anrufen, wir beißen nicht. Das Gespräch mit uns ruhig suchen, es gibt viele Arten der Unterstützung oder vielleicht hat jemand Vorschläge zur Verbesserung des Ganzen. Ein einfaches Spendenkonto bleibt uns von staatlicher Seite jedoch vorerst verwährt, daran wird allerdings ebenfalls gearbeitet um dieses Manko abzustellen. Als Vertreter dieser Kampagne danke ich euch für dieses Gespräch und die Möglichkeit, unserem Anliegen auch auf diesem Wege Nachdruck zu verleihen.

Am 6. Dezember 2008 findet der jährliche Höhepunkt von der Kampagne statt. Fast ein halbes Dutzend mal wurde dieser bereits erfolgreich bestritten. Auch dieses Jahr hoffen die Veranstalter der Demonstration auf einen regen Zustrom der Teilnehmer. Wir rufen die Bürger von Berlin auf: Geht am 6. Dezember auf die Straße! Fordert das für die heutige Jugend ein, was wir nie hatten – Perspektive!